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Jun 30

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Pressemitteilung: Statement des Vorsitzenden der SPD-Fraktion Altona, Thomas Adrian, zum Beschluss in einem Bürgerentscheid über einen möglichen Elbstrandweg abstimmen zu lassen:

„Leider wurde im Vorfeld der vergangenen Bezirksversammlung unser Kompromissvorschlag durch die Bürgerinitiative ‚Elbstrand retten‘ abgelehnt und wir konnten auch keine Einigung zwischen den beiden gegenläufigen Bürgerbegehren herstellen.

Unser Kompromissvorschlag bestand unter anderen aus folgenden Punkten: Erstens sollen in der laufenden Wahlperiode der Bezirksversammlung Altona für den Strandabschnitt Övelgönne keine baulichen Maßnahmen und technischen Planungen zur Schaffung eines Radweges oder befestigten Weges eingeleitet werden. Zweitens soll das Bezirksamt Altona und die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation aufgefordert werden, andere Maßnahmen zu ergreifen, um die Ost-West Verbindung für Radfahrerinnen und Radfahrer von Blankenese bis hin nach Altona-Altstadt zu verbessern. Drittens wird zur Unterstützung der individuellen Pendlerverkehre mit dem Fahrrad das Bezirksamt Altona in Zusammenarbeit mit der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation aufgefordert zu prüfen, ob eine zeitlich eingeschränkte Öffnung der Schiebestrecke am Strandabschnitt bei Övelgönne, konkret in den Morgen- und Abendstunden, für den Radverkehr realisierbar ist. Und viertens sollen die Ergebnisse der zusätzlichen Maßnahmen evaluiert und der Bezirksversammlung Altona zu Beginn der nächsten Wahlperiode vorgestellt werden.

Um jeder Legendenbildung vorzubeugen möchte ich klarstellen, dass die Altonaer SPD-Fraktion niemals einen sechs Meter breiten Radweg direkt am Elbstrand befürwortet hat, wir sind jedoch immer offen dafür, auch über Alternativen nachzudenken. Wenn an diversen Stränden an Nord- und Ostsee die Schaffung von befestigten Strandwegen möglich ist, dann sollten wir doch zumindest in Altona prüfen können, ob in Övelgönne ähnliches möglich ist.

Ich finde es sehr schade, dass die gesamte Debatte durch die öffentliche Diskussion über halbfertige Skizzen eines sechs Meter breiten Asphaltweges bestimmt wurde und außer den Fraktionen von SPD und Grünen in der Bezirksversammlung niemand an einer vernünftigen, sachlichen und vor allem völlig ergebnisoffenen Diskussion über die Thematik interessiert war.

Aus den genannten Gründen sind die Altonaerinnen und Altonaer nun aufgerufen am 15. September darüber zu entscheiden, ob über Alternativen nachgedacht werden darf oder ob die Pläne für einen Lückenschluss des Radweges aus dem Westen in die Innenstadt sowie einen barrierfreien Strandzugangs in Övelgönne begraben werden.“

Rückfragen:

Thomas Adrian: 0171 522 60 08

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